Diese Woche: "Der letzte Ritt nach Santa Cruz" und "Schüsse im Dreivierteltakt"

Walter Giller ist am 15. Dezember 2011 in Hamburg im Alter von 84 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben. Er war ein vertrautes Gesicht im deutschen Kino vor allem der 50er und 60er Jahre. Zum Gedenken an Giller zeigen wir dieses Wochenende nun zwei der Filme, in denen er seine vielen Nebenrollen-Auftritte hatte. Zunächst Der letzte Ritt nach Santa Cruz vom umtriebigen Rolf Olsen ("Blutiger Freitag"), der zugleich auch der Abschluss unserer Hommage an Klaus Kinski ist, der hier neben Mario Adorf ebenfalls zu sehen ist. Ein hochkarätig besetzter deutscher Wildwest-Trash, der in seiner Härte bereits den Italowestern vorwegnimmt. Bei uns zu sehen am Do. 2.2., Fr. 3.2. und Sa. 4.2. jeweils um 21:15 h.

Außerdem diese Woche: Schüsse im Dreivierteltakt, ein charmanter und seltener Agentenkrimi, in dem Giller inmitten einer bemerkenswerten Starbesetzung zu sehen ist: Pierre Brice, Heinz Drache, Daliah Lavi, Senta Berger und Terence Hill treten in diesem Film auf! Die Rolle von „Winnetou“ Pierre Brice als Super-Agent ist dabei besonders kurios. Ein deutsch-österreichischer James-Bond-Abklatsch mit viel Sixties-Charme. Bei uns zu sehen am So. 5.2. und Mo. 6.2. jeweils um 21:15 h.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Euer KommKino

PS: Gerne weisen wir auch auf die Fortsetzung der Skandalfilme-Reihe bei den Kollegen im Uferpalast Fürth hin. Dort sind im Januar und Februar viele skandalträchtige Klassiker und seltene Geheimtipps zu sehen, von "Das Gespenst" über "491" oder "Je t'aime" bis zu "Der Nachtportier".



Ab sofort bei uns erhältlich: Neue Ausgabe von SigiGötz-Entertainment

Die neueste Ausgabe Nr. 19 von SigiGötz-Entertainment ist im Juli 2011 erschienen und ab sofort im KommKino erhältlich!

SigiGötz-Entertainment ist zweifellos die ungewöhnlichste und eigenwilligste deutsche Filmzeitschrift und unterscheidet sich radikal von ihren Artgenossen - sie erscheint nur zwei Mal im Jahr und enthält auf rund 25 Seiten Texte zu allerlei abseitigen, unterhaltsamen und obskuren Themen aus der Welt des Films. Aktualitäten spielen dabei keine große Rolle, Mainstream erst recht nicht - vielmehr folgen die Autoren einfach ihren persönlichen Leidenschaften und graben mit Vorliebe nach Entlegenem. Es geht um unbekanntes deutsches Kino, um Trashfilme und allerlei Sonderbares und Entdeckenswertes aus den Randgebieten des Kinos. Abgerundet wird der besondere Charme dieser etwas anderen Filmzeitschrift von ihrem einfachen, buchstäblich handgemachten Layout. Ein Abo für 2 Jahre und 4 Ausgaben kostet günstige 12 Euro und ist direkt über die SGE-Homepage bestellbar - wer mag, kann die neueste Ausgabe Nr. 19 von SigiGötz-Entertainment aber auch direkt an der KommKino-Kasse erwerben oder auch einfach mal probeweise darin blättern. Wer zunächst mehr über diese unabhängige, unkommerzielle und eigenhändig produzierte Zeitschrift erfahren möchte, dem sei auch ein FAZ-Artikel über SigiGötz-Entertainment empfohlen.



Laufende Reihe im KommKino: "Grindhouse Classics"

Im Zuge von Quentin Tarantinos “Death Proof” und Robert Rodriguez' “Planet Terror” ist der fast vergessene Begriff “Grindhouse” wieder in Erinnerung gerufen worden. Als Grindhouse-Kinos bezeichnet man auf B- und Schundfilme spezialisierte Lichtspielhäuser, wie sie heute praktisch nicht mehr existieren. Ihre Blützeit hatten sie in fast allen westlichen Ländern von den späten 60er bis zu den frühen 80er Jahren. Typische Grindhouse-Kinos in Nürnberg waren das “Rex” in der Luitpoldstraße (1982 wegen nachlassendem Erfolg geschlossen), das “Aki” im Hauptbahnhof (später ein reines Pornokino) und das “Ka-Li” am Plärrer (später auf arriviertere Kultfilme wie “Blues Brothers” spezialisiert). Action, Horror und Sex prägten das Programm. Meist waren die Filme dort nur eine Woche oder noch kürzer zu sehen. Das Publikum bestand überwiegend aus Stammzuschauern, die viel Wert auf Abwechslung legten. Die meisten dieser Streifen gerieten ebenso schnell wieder in Vergessenheit, wie sie gezeigt wurden. Andere erlangten Kultstatus und wurden in gewissen Abständen immer wieder vorgeführt.

In unserer Grindhouse-Reihe, die bei entsprechender Resonanz sehr lange laufen wird, präsentieren wir eine Auswahl solcher Kultklassiker. Außerdem zeigen wir Filme dieser Gattung, die sich durch besondere Innovation auszeichnen oder von mittlerweile berühmten Regisseuren wie Roger Corman, Russ Meyer, David Cronenberg oder George A. Romero inszeniert wurden. Diese Filmemacher haben längst auch bei der etablierten Kritik Anerkennung gefunden. Ihre Grindhouse-Klassiker wurden damals freilich in sträflicher Ignoranz regelmäßig verrissen oder gar nicht erst besprochen. Doch selbst ein Shakespeare wurde seinerzeit vom gemeinen Volk wesentlich besser verstanden als von snobistischen Kritikern ....

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Euer KommKino



Mitternachtsexzesse im KommKino

Liebe Freunde des KommKinos,

in unregelmäßigen Abständen um 23:30 Uhr (bitte aktuelles Programm beachten) präsentieren wir euch noch zu entdeckende bzw. schon wieder in Vergessenheit geratene Perlen unterschiedlichster Genres, die es aus welchem Grund auch immer nicht in unsere 21.15 - Schiene geschafft haben.

Und wie der Titel der Reihe ja auch verdeutlichen soll, läuft zu so später Stunde vornehmlich blutige/sexistische/trashige/obskure/kontroverse Kost. Echtes Mitternachtskino in Tradition, wie es in den glorreichen 70ern in den B-Picture-Kinos, aber auch in fortschrittlichen Programmkinos gang und gäbe war (erinnert sich noch jemand an die Werbung in den schon damals existierenden Filmtips?: - "Die Ratzn werden Dir ins Ohrwaschl beißen ...").

Euer KommKino



KommKino - Kino für Fortgeschrittene!

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der offiziellen Homepage des KommKino.

Diejenigen, die uns noch nicht kennen, finden unter dem Menüpunkt
"Das KommKino" Informationen darüber wer wir sind und was wir machen.
Die Fragen Wo?, Wieviel? und "Um wieviel Uhr?" werden unter "Kontakt" beantwortet. Unser aktuelles Programm sowie die Vorschau auf den nächsten Monat verstecken sich hinter dem Menüpunkt "Programm".

Alle anderen möchten wir an dieser Stelle wieder einmal daran erinnern, daß die Silbe "Komm" in KommKino vom Wort "Kommunikation" herrührt und das wir an ebensolcher immer sehr interessiert sind. Also wenn ihr uns etwas sagen, mit uns kooperieren oder vielleicht bei uns mitmachen wollt: Nur zu! Schreibt uns eine e-Mail, schickt uns ein Fax, ruft uns an oder schaut am besten gleich persönlich bei unserer wöchentlichen Sitzung am Dienstag um 19 Uhr im KommKino-Büro im 3. Stock vorbei.

Ansonsten sei euch die schicke neue KommKino-Postkarte ans Herz gelegt. Einfach durch Klicken auf das nebenstehende Vorschaubild herunterladen, ausdrucken und an nette Freunde verschicken oder einfach an eurer Pinnwand oder eurem Kühlschrank befestigen, um immer wieder daran erinnert zu werden, wo man in Nürnberg die außergewöhnlichsten Filme zu sehen kriegt.

Viel Spaß bei unseren Vorstellungen!

Euer KommKino