Unser Programm im September 2010

Nach der Sommerpause starten wir Anfang September wieder mit unserem regulären Programm durch und präsentieren eine gewohnt abwechslungsreiche Mischung aus bislang noch nicht in Nürnberg gezeigten Erstaufführungen sowie ausgewählten Klassikern und Raritäten.
Den Anfang macht der abgründige Mystery-Thriller "Pornography: Ein Thriller" über das Verschwinden eines schwulen Pornodarstellers. Der international beachtete, durchaus umstrittene Dokumentarfilm "Until the Light Takes Us" erzählt die Geschichte des Black Metal in Norwegen. Mit "Summer Wars" präsentieren wir einen Science-Fiction-Anime über eine außer Kontrolle geratene virtuelle Welt, der mit packender Action und liebevoll gezeichneten Charakteren nicht nur Fans des Genres in seinen Bann ziehen wird. Mit "Rammbock" steht außerdem eine weitere besondere Erstaufführung auf dem Programm: der erste offizielle, professionelle deutsche Zombiefilm, in dem die Untoten über ein im Chaos versinkendes Berlin herfallen. Nicht zu vergessen auch zwei neue Reihen, die wir im September starten und zukünftig monatlich fortsetzen werden: die Splatter-Kult-Sneak, bei der wir zum Auftakt einen Kettensägen-Klassiker mit dem kürzlich verstorbenen großen Darsteller Dennis Hopper zeigen, und die "Golden Age XXX-Kinoklassiker", die mit einem äußerst unterhaltsamen Klassiker des Erwachsenenfilms, "Josefine Mutzenbacher - Wie sie wirklich war", an den Start gehen. Und zum 70. Geburtstag des italienischen Kultregisseurs Dario Argento lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, ihn mit einem seiner Klassiker zu würdigen: "Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe". Besonders hingeweisen sei ansonsten noch auf das 100-jährige Jubiläum des Künstlerhauses, zu dem auch das KommKino am Jubiläumswochenende 24.-26.9. ein Sonderprogramm beisteuert: am ersten Abend sind bei freiem Eintritt Kurzfilme von KommKino-Mitarbeitern von früher und heute zu sehen, am zweiten Abend werden in Anwesenheit von Regisseur Rainer Fürst zwei lange nicht mehr gezeigte Nürnberger Raritäten aus dem semiprofessionellen Bereich präsentiert ("Drool" und "Das Ding im Kanal"), und am dritten Abend stellt KommKino-Urgestein Johannes Schönherr mit ausgewählten Filmen von Richard Kern und dem schonungslosen Dokumentarfilm "Hated" einige Klassiker des Cinema of Transgression vor. Ende September widmet sich der Kurzfilmabend Filmament diesmal dem Thema "Musik" und zeigt unter anderen eine bissige Satire über die Abgründe der volkstümlichen Musikindustrie.

Wir wünschen viel Vergnüngen mit unserem Programm!

Euer KommKino



Ab sofort bei uns erhältlich: SigiGötz-Entertainment

SigiGötz-Entertainment ist zweifellos die ungewöhnlichste und eigenwilligste deutsche Filmzeitschrift und unterscheidet sich radikal von ihren Artgenossen - sie erscheint nur zwei Mal im Jahr und enthält auf rund 25 Seiten Texte zu allerlei abseitigen, unterhaltsamen und obskuren Themen aus der Welt des Films. Aktualitäten spielen dabei keine große Rolle, Mainstream erst recht nicht - vielmehr folgen die Autoren einfach ihren persönlichen Leidenschaften und graben mit Vorliebe nach Entlegenem. Es geht um unbekanntes deutsches Kino, um Trashfilme und allerlei Sonderbares und Entdeckenswertes aus den Randgebieten des Kinos. Abgerundet wird der besondere Charme dieser etwas anderen Filmzeitschrift von ihrem einfachen, buchstäblich handgemachten Layout. Ein Abo für 2 Jahre und 4 Ausgaben kostet günstige 10 Euro und ist direkt über die SGE-Homepage bestellbar (Klick auf das Bild rechts) - wer mag, kann die aktuelle Ausgabe Nr. 17 von SigiGötz-Entertainment aber auch direkt an der KommKino-Kasse erwerben oder auch einfach mal probeweise darin blättern. Wer zunächst mehr über SigiGötz-Entertainment erfahren möchte, dem sei auch ein FAZ-Artikel unter folgendem Link empfohlen: http://tinyurl.com/2w24uax



Laufende Reihe im KommKino: "Grindhouse Classics"

Im Zuge von Quentin Tarantinos “Death Proof” und Robert Rodriguez' “Planet Terror” ist der fast vergessene Begriff “Grindhouse” wieder in Erinnerung gerufen worden. Als Grindhouse-Kinos bezeichnet man auf B- und Schundfilme spezialisierte Lichtspielhäuser, wie sie heute praktisch nicht mehr existieren. Ihre Blützeit hatten sie in fast allen westlichen Ländern von den späten 60er bis zu den frühen 80er Jahren. Typische Grindhouse-Kinos in Nürnberg waren das “Rex” in der Luitpoldstraße (1982 wegen nachlassendem Erfolg geschlossen), das “Aki” im Hauptbahnhof (später ein reines Pornokino) und das “Ka-Li” am Plärrer (später auf arriviertere Kultfilme wie “Blues Brothers” spezialisiert). Action, Horror und Sex prägten das Programm. Meist waren die Filme dort nur eine Woche oder noch kürzer zu sehen. Das Publikum bestand überwiegend aus Stammzuschauern, die viel Wert auf Abwechslung legten. Die meisten dieser Streifen gerieten ebenso schnell wieder in Vergessenheit, wie sie gezeigt wurden. Andere erlangten Kultstatus und wurden in gewissen Abständen immer wieder vorgeführt.

In unserer Grindhouse-Reihe, die bei entsprechender Resonanz sehr lange laufen wird, präsentieren wir eine Auswahl solcher Kultklassiker. Außerdem zeigen wir Filme dieser Gattung, die sich durch besondere Innovation auszeichnen oder von mittlerweile berühmten Regisseuren wie Roger Corman, Russ Meyer, David Cronenberg oder George A. Romero inszeniert wurden. Diese Filmemacher haben längst auch bei der etablierten Kritik Anerkennung gefunden. Ihre Grindhouse-Klassiker wurden damals freilich in sträflicher Ignoranz regelmäßig verrissen oder gar nicht erst besprochen. Doch selbst ein Shakespeare wurde seinerzeit vom gemeinen Volk wesentlich besser verstanden als von snobistischen Kritikern ....

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Euer KommKino



Mitternachtsexzesse im KommKino

Liebe Freunde des KommKinos,

in unregelmäßigen Abständen um 23:30 Uhr (bitte aktuelles Programm beachten) präsentieren wir euch noch zu entdeckende bzw. schon wieder in Vergessenheit geratene Perlen unterschiedlichster Genres, die es aus welchem Grund auch immer nicht in unsere 21.15 - Schiene geschafft haben.

Und wie der Titel der Reihe ja auch verdeutlichen soll, läuft zu so später Stunde vornehmlich blutige/sexistische/trashige/obskure/kontroverse Kost. Echtes Mitternachtskino in Tradition, wie es in den glorreichen 70ern in den B-Picture-Kinos, aber auch in fortschrittlichen Programmkinos gang und gäbe war (erinnert sich noch jemand an die Werbung in den schon damals existierenden Filmtips?: - "Die Ratzn werden Dir ins Ohrwaschl beißen ...").

Euer KommKino



KommKino - Kino für Fortgeschrittene!

Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf der offiziellen Homepage des KommKino.

Diejenigen, die uns noch nicht kennen, finden unter dem Menüpunkt
"Das KommKino" Informationen darüber wer wir sind und was wir machen.
Die Fragen Wo?, Wieviel? und "Um wieviel Uhr?" werden unter "Kontakt" beantwortet. Unser aktuelles Programm sowie die Vorschau auf den nächsten Monat verstecken sich hinter dem Menüpunkt "Programm".

Alle anderen möchten wir an dieser Stelle wieder einmal daran erinnern, daß die Silbe "Komm" in KommKino vom Wort "Kommunikation" herrührt und das wir an ebensolcher immer sehr interessiert sind. Also wenn ihr uns etwas sagen, mit uns kooperieren oder vielleicht bei uns mitmachen wollt: Nur zu! Schreibt uns eine e-Mail, schickt uns ein Fax, ruft uns an oder schaut am besten gleich persönlich bei unserer wöchentlichen Sitzung am Dienstag um 19 Uhr im KommKino-Büro im 3. Stock vorbei.

Ansonsten sei euch die schicke neue KommKino-Postkarte ans Herz gelegt. Einfach durch Klicken auf das nebenstehende Vorschaubild herunterladen, ausdrucken und an nette Freunde verschicken oder einfach an eurer Pinnwand oder eurem Kühlschrank befestigen, um immer wieder daran erinnert zu werden, wo man in Nürnberg die außergewöhnlichsten Filme zu sehen kriegt.

Viel Spaß bei unseren Vorstellungen!

Euer KommKino