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Mai-Programm (03.05. - 30.05.)
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Di 03.05.
Mi 04.05.
Do 05.05.
Fr 06.05.
So 08.05.
Mo 09.05.
21.00 Uhr
A C H T U N G :
Film beginnt bereits um 21.00 Uhr
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KommKino goes Bollywood:
Main Hoon Na
(OmU) Indien 2004, 179 Min., R.: Farah Khan, D.: Shah Rukh Khan, Sushmita Sen
Bollywood at its best – Das ungeduldig erwartete Film-Debüt der berühmten
Bollywood-Choreografin Farah Khan war einer der größten Kassenschlager 2004 und
ist eine grandiose Mischung aus College-Romanze, Musical und Action-Thriller,
ein wahres Masala-Movie!
Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen Indien und Pakistan
siedelt Farah Khan ihr turbulentes Kinodebüt an. Indiens Top-Star Shah Rukh
Khan kämpft als Major Ram bei der Friedensmission „Milaap“ dafür, die
Feindschaft zwischen Indien und Pakistan zu beenden. Allerdings gibt es Kräfte, die
genau dies verhindern wollen. Sie nehmen Sanjana (Amrita Rao) ins Visier, die
Tochter eines Generals, der die Friedensmission eingeleitet hat. „
Feuerzangenbowle Masala“: Um Sanjana zu schützen, muss Ram undercover zurück an die
Schule! In der Kriegszone High School erwarten den Senior-Schüler einige
Überraschungen. Neben eingeschleusten Doppelagenten und Mathetests gibt es da noch
eine gefährlich hübsche Chemielehrerin.
“Ein Film, der wirklich alles hat. Stars, Romantik, Herz, Schmerz, Spannung,
grandiose Spezialeffekte, Songs, die man noch tagelang im Ohr hat, und
Tanzszenen, wie man sie lange nicht so fantastisch gesehen hat. Es ist großes
Hindi-Kommerzkino im alten Stil, und doch sehr modern. ... Eine geballte Ladung
von Action, Romantik und einen Plot, der es wagt, masalamäßig alles in einen
Topf zu werfen, was Emotionen beim heutigen, indischen Publikum wachrüttelt.
Dazu gehört nicht zuletzt der gekonnte Einsatz von Spezialeffekten."
Taz
“Bemerkenswert ist, dass das Regiedebüt der bislang als Film-Choreographin
bekannten Farah Khan auch filmisch überaus einfallsreich und fruchtbar mit den
bekannten Stilmitteln und Erzählstereotypen des indischen Unterhaltungskinos
umgeht. Stunts, spektakuläre Actionsequenzen und großartige Tanzszenen weit
über dem Durchschnitt heben den Film über andere Bollywood-Produktionen
hinaus ... Ungewöhnlicher sind Inszenierungsstil und einige Details der Handlung.
Besonders interessant ist, wie der Film zwischen amerikanischen und indischen
Stilelementen schwankt. Für kurze Augenblicke fühlt man sich in eine
US-Collegekomödie versetzt, dann wieder in ein indisches Musical aus den 1960er-
oder 1970er-Jahren. Dabei ist das Bemühen spürbar, moderne Lebensformen und
Denkweisen an den Tag zu legen.”
Film-Dienst
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Do 12.05.
bis
Mo 16.05.
21.15 Uhr
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Junges deutsches Kino:
Egoshooter
D 2004, 72 Min., R.: Oliver Schwabe, D.: Tom Schilling, Camilla Renschke
Der 19-jährige Jakob teilt mit seinem Bruder und dessen schwangerer Freundin
Karo eine Wohnung in Köln und lebt in den Tag hinein. Mit seiner Videokamera
hält er obsessiv sein driftendes Leben fest: Er filmt sich beim
Masturbieren, beobachtet heimlich mit der Kamera seinen Bruder beim Sex mit Karo und
zeichnet die Rap-Auftritte seines Freundes Phillip auf. Er befriedigt am
Flussufer ein Mädchen aus seiner Clique; er schnorrt Passanten um Geld an; er
betrinkt sich mit der Mutter eines Kumpels, dringt in ein fremdes Haus ein und
zertrümmert zusammen mit Phillip das Mobiliar.
"James Dean fuhr noch Autos zu Schrott, Tom Schilling holt sich eine blutige
Nase bei Faxen mit dem Rad. Die 68er starteten die sexuelle Revolution, Tom
Schilling geht abends zu zwei Mädchen, aber sie inhalieren nur Helium. Die
"Fetten Jahre"-Helden steigen in Villen ein, um die Besitzenden zu
verunsichern, Tom Schilling fällt bei seinem Einbruch nicht anderes ein, als die Pornos
des Hausherrn zu konsumieren. Schilling und immer wieder Schilling. Egoshooter
ist im wesentlichen eine Ein-Mann-Show ... Das jedoch tut er mit
phänomenaler Präsenz: Tom Schilling macht das Nichts greifbar."
Die Welt
"Egoshooter zeigt in rauen, unbeholfenen Videotagebuchbildern richtungslose
Gewalt und eine emotionale Verwahrlosung, die nur noch mit Gruppenritualen,
Drogen und aufgesetzter Coolness zu kompensieren sind. Was den Tonfall des
Films eher ins Melancholische als ins Auflehnende oder gar Aggressive lenkt,
ist dem Drehbuch zu verdanken, das auf billige Eskalation verzichtet."
Film-Dienst
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Mi 18.05.
21.15 Uhr
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Kult aus Brasilien: Coffin Joe-Special
À meia Noite levarei sua Alma
(OmeU) Braz 1964, 81 Min., R.: José Mojica Marins, D.: José Mojica Marins, Gené Carvalho
The strange world of Coffin Joe
(OmeU) (Orginaltitel: O Estranho Mundo de Zé do Caixào) Braz 1968, 80 Min., R.: José Mojica Marins, D.: José Mojica Marins, Osvaldo de Souza
Diesen Monat haben wir für euch ein ganz besonderes deftiges Schmankerl in unserer Double Feature-Reihe zubereitet. Denn wir zeigen die zwei besten Filme aus der bei Kennern schon lange berüchtigten „Coffin Joe“-Serie, die es bis zum heutigen Tage immerhin auf 6 Teile geschafft hat.
Doch alles der Reihe nach. Der Schöpfer der Filme, José Mojica Marins, war eigentlich schon vor seinem Durchbruch mit „Zé do Caixào“, wie Coffin Joe in Brasilien genannt wird, ein alter Hase im dortigen Filmgeschäft. Doch als ihm Anfang der 60er die Idee zu „À meia Noite levarei sua Alma“ – dem ersten Teil der Serie - kam, war noch nicht abzusehen, welche Dimension die Beliebtheit des diabolischen Totengräbers Josefel Zanatas, genannt „Coffin Joe“, im eigenen Land annehmen würde. Denn in Brasilien kennt dank regelmäßiger Wiederholung der Filme im Fernsehen jedes Kind die Geschichte von Coffin Joe, der zu Lebzeiten ein grausamer Mörder war und der auch nach seinem gewaltsamen Ableben die Menschen in deren Alpträumen und Drogenvisionen quälte. Ein schwarzer Anzug mit Umhang, ein ebenfalls schwarzer Zylinder, ein eleganter Spazierstock sowie beängstigend lange Fingernägel und ein dichter Vollbart gehörten fortan zu den unverwechselbaren Merkmalen dieses faszinierenden und schillernden Charakters, der trotz seiner grausamen Neigungen eigentlich ein sehr kultivierter und intelligenter Mensch ist! Und obwohl die Filme nur sporadisch außerhalb Brasiliens veröffentlicht wurden, hat der gute Mann bis heute eine immer zahlreicher werdende Anhängerschaft. Denn neben „Basket Case“-Regisseur Frank Hennenlotter und den Horror-Legenden Roger Corman, Christopher Lee und Paul Naschy gehören bizarrer Weise auch die Sport-Stars Pele und Michael Schuhmacher (!) zu seinen Verehrern. Zum Schluss noch eine kleine Warnung: obwohl viele von diesen Filme schon in den 60ern entstanden sind, geht es hier ziemlich extrem zur Sache. Es dürfte wohl kein Tabu geben, das Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller José Mojica Marins in dieser Serie nicht gebrochen hat. Allerdings handelt es sich bei der „Coffin Joe“-Reihe nicht einfach nur um sinnloses Gemetzel, denn Marins hat in fast allen seiner Filme Sozialkritik, schwarzen Humor und philosophische Ansätze eingebaut. Heutzutage ist der gute Mann übrigen Mitbetreiber des Grusel-Vergnügungsparks „Castelo dos Horrores“ (mehr dazu unter www.indianamystery.com).
Bei dem ersten Film des Abends, „À meia Noite levarei sua Alma“ („Um Mitternacht hol ich mir deine Seele“), wird praktisch die Vorgeschichte Coffin Joes erzählt. Dieser ist ein fieser aber einflussreicher Totengräber, der die Bewohner einer Kleinstadt terrorisiert. Als er sich eines Tages entschließt, einen Nachkommen zu zeugen, geht er dafür über Leichen. Als immer mehr Menschen daraufhin sterben müssen und Polizei sowie Justiz ihm nichts nachweisen können, gerät er ins Visier der Geister seiner ermordeten Opfer!
Bei dem zweiten Film „O Estranho Mundo de Zé do Caixào”, der vor einiger Zeit als „The strange World of Coffin Joe“ in den USA veröffentlicht wurde, handelt es sich um den dritten Teil der Serie. Hier taucht zum ersten Mal die Figur des Coffin Joes nicht direkt auf. Vielmehr ist der Streifen eine Art Exploitation-Anthologie, die wegen ihres enormen Schockpotentials selbst im zensurfreien Brasilien Probleme bekam! In der ersten Geschichte dreht sich alles um einen greisen Puppenmacher und dessen schöne Töchter, die eines Nachts „Besuch“ von einer Gruppe skrupelloser Verbrecher bekommen. In der zweiten Episode wird von einem armen Luftballonverkäufer erzählt, dessen Liebe zu einer schönen und wohlhabenden Frau bis über den Tod hinaus reicht. In der berüchtigten letzten Episode, die vom Inhalt her frappierend an den Klassiker „Bloodsucking Freaks“ erinnert, geht es um einen kontroversen Wissenschaftler (dargestellt von Regisseur José Mojica Marins), der einen hartnäckigen Kritiker und dessen Frau von seiner These überzeugen will, dass Liebe im Angesicht des Todes nichts wert ist!
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Do 19.05.
bis
Mo 23.05.
21.15 Uhr
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Kurzfilme im KommKino:
Brazil Shorts 1
(OmU) 72 Min., brasilianische Kurzfilme
km 0
8 Min., R.: Marcos Guttmann, D.: Caco Ciocler, Maria Ribero
Ein Mann und eine Frau. Sie möchten sich sehen. Er lebt in Rio, sie in Sao
Paulo. Beide entscheiden gleichzeitig, ohne sich abzusprechen, mit dem Auto
los zu fahren um sich zu sehen. Auf der Hälfte der Strecke müssen sich ihre
Wege kreuzen...
O Pulso (Puls)
20 Min., R.: José Pedro Goulart, D.: Zé Adão Barbosa, Nico Nicolaiewsky,
Werner Schünemann, Leticia Spiller
Ein Junger Mann läuft durch eine verkehrsreiche Strasse, als er ohne
ersichtlichen Grund tot umfällt. Das Leben ist vorbei, aber es gibt noch Gefühle.
Morte (Tod)
2002, 12 Min., R.: José Roberto Torero, D.: Laura Cardoso, Paulo José
Ein altes Ehepaar bereitet sich für die “letzte Reise” vor. Um nichts zu
vergessen -Blumen, Musik, Gepäck - wird alles bis ins kleinste Detail geplant.
Aldeia (Indianerdorf)
2000, 10 Min., R.: Geraldo Pioli, D.: Rosana Efigênio, Jota Eme, Maria Malu,
Willy Schumann
Eine humorvolle Geschichte aus der Anfangszeit der brasilianischen
Kolonialisierung, in der ein jesuitischer Prister versucht einem polygamen Stamm der
Guaranis die 10 Gebote beizubringen.
O Branco (Die Farbe Weiss)
22 Min., R.: Ângela Pires, Liliana Sulzbach, D.: Laura Coelho, Francisco
Milanez, Lígia Rigo
Fredi ist blind. Für ihn haben die Wochentage eine Farbe. Montags, wenn die
Mutter früh das Haus verlässt, bleibt der Geruch von Kaffee. Kaffee, den
Fredi nie trinken würde, denn der ist schwarz. Jeden Samstag geht er mit seiner
Mutter in den Park. Als diese wie üblich telefonieren geht, wartet Fredi
geduldig auf der Bank, als ein Mädchen vorbei kommt und ihn dazu verleitet seine „
Sichtweise“ zu verändern.
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Di 24.05.
Mi 25.05.
21.15 Uhr
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The Secret Adventures of Tom Thumb & weitere animierte Kurzfilme
GB 1994, 60 Min., R.: Dave Borthwick, 60 Min, ohne Dialog
Die trashige Version des Märchens vom Däumling: Tom Thumb ist, wie es der
Name sagt, nicht grösser als ein Daumen, und deshalb für Labor-Experimente
grösserer Unmenschen von höchstem Interesse. Noch im Kindesalter wird Tom seinen
Eltern entrissen und in einem High-Tech-Labor verschiedenen Torturen
unterworfen. Doch ein Leidgenosse verhilft ihm zur Flucht und zu einer Gemeinschaft
der Kleinen, die sich auf ihre Art gegen die Giganten wehren.
Wer hier wem auch immer fremd vorkommen mag, schlichtweg genial ist die
Umsetzung der Geschichte in einem Mix aus Knetfiguren, Filmtrick, und realen
SchauspielerInnen, die sich so monsterhaft wie Frankenstein bewegen und durch
Kulissen stampfen, die aus der Stummfilmzeit sein könnten, wenn sie nicht diese
dumpfe Farbgebung hätten.
Danach gibt es noch eine Auswahl erstklassiger Animations-Kurzfilme!
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Do 26.05.
bis
Mo 30.05.
21.15 Uhr
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Rollenwechsel präsentiert:
Latter Days
(OmU) USA 2003, 107 Min., R.: C. Jay Cox, D.: Wes Ramsey, Steve Sandvoss, Jacqueline Bisset
Christian (Wes Ramsey) ist ein junger Schwuler in West Hollywood, der sich
vollständig seiner hedonistischen Umwelt angepasst hat. Keine Gelegenheit
wird ausgelassen, um neue Bekanntschaften möglichst noch in derselben Nacht
abzuschleppen. Nur schwer kann er sich auf jemanden einlassen, zu groß ist
bei ihm die Lust auf neue Abenteuer. Und diese finden immer viel
Aufmerksamkeit in Lilas Restaurant, wo Christian arbeitet. Jeden Morgen
warten seine Kollegen gespannt auf die neuesten Nachrichten der vergangenen
Nacht. Selbst seine Chefin Lila (Jacqueline Bisset) kann sich den
Geschichten kaum entziehen.
Eines Tages gehen vier junge, unschuldig wirkende Männer an seinem Apartment
vorbei. Es sind Missionare der Mormonen, einer Glaubensrichtung, die den
Wert der Familie schätzt, das moderne Leben argwöhnisch betrachtet und
naturgemäß der schwulen Gemeinde kritisch gegenübersteht. Unter ihnen ist
Aaron (Steve Sandvoss) aus dem konservativen Idaho, der dem Stolz seiner
Familie gerecht werden will und den Glauben der Mormonen in der Welt
verbreiten soll. Nur ein Haus weiter ziehen sie gemeinsam in ein Apartment
ein. Quasi auf Sichtweite!
Christian wittert neue Beute, doch die ersten Zusammentreffen lassen schon
erahnen, was diese vier Jungs vom ihm halten. Nur mit Aaron ist das anders.
Soviel Menschenkenntnis besitzt dann Christian schon, dass er merkt, wie
anders er von ihm angeschaut wird, ja, wie der junge Mormonenmissionar den
Blicken ausweicht. Verschämt und doch eine Spur zu neugierig.
Das ist auch Christians Mitbewohnerin Julie (Rebekah Jordan) aufgefallen,
die ihn dazu überredet, mit ihr eine Wette einzugehen: Schafft er es, einen
der Mormonen in sein Bett zu bekommen, und sei es nur für eine Nacht, so
bekommt er 50 Dollar. Nichts leichter als das, denkt sich Christian, und das
Zielobjekt ist natürlich Aaron. Der Anfang ist allerdings schwer. Was soll
man mit einem Menschen machen, der ständig gegen sein Inneres ankämpft, der
sich nach außen anders gibt, als er innerlich fühlt, der sich selbst nicht
akzeptieren kann. Christian versucht es auf die sanfte Art: ein lockeres
Gespräch, eine Neckerei, ein bisschen in die Enge treiben. Es entwickeln
sich lange Diskussionen über den Sinn und den Auftrag, den jeder im Leben
hat. Christian ist da eher einfach: Spaß haben und Sex. Aaron kann sich mit
einer solchen Einstellung nicht anfreunden. Jeder Mensch sollte eine Aufgabe
in der Gesellschaft finden. Nächstenliebe und tiefer Glaube an Gott sind für
ihn die Eckpunkte und Wegweiser menschlicher Existenz.
Jeden Tag wird in Lilas Restaurant der aktuelle Stand der Dinge diskutiert.
Und je weiter diese Bekanntschaft geht, umso stärker fühlt sich Christian zu
Aaron hingezogen. Schließlich landen beide in dem Apartment von Aaron und
als es beinahe soweit ist, platzen Aarons Mitbewohner herein. Die Dramatik
in dieser Geschichte von Verlangen und Abwehr nimmt seinen Lauf. Aarons
Eltern werden benachrichtigt, sofort muss er zurück nach Idaho, wohin ihm
Christian, der sich, weit über die Wettbedingungen hinaus, in den frommen
Mormonen verliebt hat, folgen wird...
Mit "Latter Days" schafft es der Regisseur C. Jay Cox, der als Drehbuchautor
des Films "Sweet Home Alabama" seinen ersten großen Erfolg feiern konnte,
eine romantische und zugleich dramatische Geschichte zu entwickeln, die
nicht vor Klischees zurückscheut. Im Verlauf des Films löst sich Cox immer
mehr von der einfachen Lovestory und findet seinen Weg zu einer Geschichte,
die den Zuschauer auf eine emotionale Reise mitnimmt. Der große Erfolg auf
internationalen Filmfestspielen zeigt, wie sehr dieser Film das Leben
trifft.
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